Wer kämpft gegen FGM?

Erfahren Sie mehr über die Organisationen und helfen Sie direkt. Klicken Sie dazu einfach auf den jeweiligen Link.

CENTER for PROFS

Hammer Forum e.V.

stop mutilation e.V.

TERRE DES FEMMES e.V.

Weltfriedensdienst e.V.

Rechts finden Sie die Organisationen, die mit uns gegen die Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen kämpfen (Female Genital Mutilation, FGM). Klicken Sie auf die Logos, erfahren Sie mehr über die Arbeit der STOP FGM NOW!-Partner und helfen Sie ihnen.

Die Beendigung eines seit 5.000 Jahren praktizierten Unrechts fordert einen enormen Bewusstseinswandel.
FGM ist ein tief verwurzeltes Thema, das nicht von Gesetzesverordnungen, sondern nur von den Menschen selbst beendet werden kann. Deshalb benötigt die Allianz gegen FGM dringend Ihre Unterstützung für viele verschiedene Projekte.

Die wichtigste Arbeit vor Ort ist die direkte Aufklärung der Bevölkerung durch die Einbeziehung lokaler Autoritäten – Dorfchefs, Imame, Fetischpriester oder Lehrer – sowie die Mitwirkung von ehemaligen Beschneiderinnen. Notwendig ist auch die Vergabe von Kleinkrediten, um Beschneiderinnen den Einstieg in einen anderen Beruf zu ermöglichen. Andere Projekte helfen, indem sie betroffene und bedrohte Mädchen und Frauen direkt unterstützen: Das kann schulische Grundbildung insbesondere junger Mädchen sein, verbunden mit der Vereinbarung, dass diese Mädchen nicht beschnitten werden. Auch medizinische Hilfe wird vielfach geleistet.

In Deutschland richtet sich die Arbeit vorrangig an Migrantinnen und deren Familien, aber auch an Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter. FGM muss enttabuisiert werden, um die Stimmen für das unverhandelbare Recht einer jeden Frau auf körperliche und seelische Unversehrtheit zu stärken. Praktisch gesprochen: Jugendliche wenden sich an eine Beratungsstelle, wenn sie mitbekommen, dass die Familie vorhat, die jüngere Schwester beschneiden zu lassen.

Es gibt bereits Erfolge. In einigen Regionen konnte nach jahrelanger Arbeit das Ende von FGM verkündet werden. Doch noch ist viel zu tun. Die dringende Notwendigkeit Ihrer Unterstützung ist mit Händen greifbar: Der Rohbau einer Mutter-Kind-Klinik in Somalia steht, nun fehlt die Finanzierung für die Inbetriebnahme. Woanders müssen Flugtickets für Ärzte und Fachkräfte finanziert werden, die mehrmals im Jahr die Organisationen vor Ort besuchen und unterstützen. Und an wieder anderer Stelle braucht ein Beratungszentrum dringend Hilfe, gerade weil der Beratungsbedarf so groß ist.