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Dienstag, 12. July 2011

Khady ist fünf Jahre und geht in den Kindergarten. Zusammen mit ihren Eltern will sie diesen Sommer ihre Oma im westafrikanischen Guinea besuchen. Sie freut sich schon darauf. Die Fünfjährige ahnt jedoch nicht, dass ihre Großmutter plant, ihre Enkelin diesmal zur Beschneiderin zu bringen.

Khady soll wie über 95% der Mädchen in Guinea an ihren Genitalien verstümmelt werden.

Foto: Regine Bouédibéla
Donnerstag, 12. May 2011

Die TERRE DES FEMMES Partnerorganisation „Amazonian Initiative Movement“ (AIM) hat im März ein Schutzhaus für von Beschneidung bedrohte Mädchen in Sierra Leone eingeweiht.

In dem neu errichteten Schutzhaus finden zukünftig 15 Mädchen Zuflucht. Dabei erhalten sie nicht nur eine sichere Unterkunft, sondern werden auch von einer Sozialarbeiterin betreut und haben die Möglichkeit schulisch sowie beruflich ausgebildet zu werden.

Neben der Eröffnung des Hauses haben im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ca. 20 Beschneiderinnen erklärt, zukünftig keine Mädchen mehr zu beschneiden.

Dienstag, 8. Februar 2011

Seit Ende Januar unterstützt der Weltfriedensdienst e.V. "STOP FGM NOW!". Der Verein kämpft mit mehreren Partnerorganisationen in Guinea Bissau gegen FGM, da dort jährlich tausende Mädchen genital verstümmelt werden.

"Ziel des gemeinsamen Engagements ist der effektive Schutz bedrohter Mädchen", sagt Georg Rohde, Geschäftsführer des Weltfriedensdienstes. "In Guinea Bissau konnten wir schon vor einigen Jahren erste Erfolge erzielen. Dank behutsamer Überzeugungsarbeit ist es gelungen, mit 446 Mädchen ein alternatives, unblutiges Initiationsritual zu feiern".

Sonntag, 5. December 2010

Die Behörden in Uganda haben mitgeteilt, dass mehr und mehr Sabiny Frauen nach Kenia strömen, um dort beschnitten zu werden, als Folge des Verbots von FGM im Juli dieses Jahres. Nach dem neuen Gesetz können Täter bis zu 10 Jahre Gefängnis drohen oder eine lebenslange Freiheitsstrafe, wenn das Opfer an den Folgen der Genitalverstümmelung stirbt.

In Kenia werden Sabiny Mädchen in Mais-Plantagen beschnitten und dort für mindestens vier Tage gehalten, damit sie sich einigermaßen von der Beschneidung erholen.

Mittwoch, 10. November 2010

„Liebe Fans von STOP FGM NOW!, ich freue mich und bin sehr stolz darauf, dass wir den SOCIAL MEDIA PREIS 2010 in der Kategorie "Gute Sache" gewonnen haben. Das ist der zweite Preis innerhalb von 9 Monaten seit Start der Kampagne. Auf den SOCIAL MEDIA PREIS 2010 sind wir besonders stolz, denn hier hat die Social Community abgestimmt. Ein Preis von der Social Community für die Social Community. Sozusagen ein „Publikumspreis 2.0“.

Mit diesen Preisen beweist sich, dass der unermüdliche Einsatz anerkannt wird. Ich möchte mich bei den vielen Menschen bedanken, die uns geholfen haben.

Dienstag, 19. October 2010

Am 8. und 9. Oktober fand in Johannesburg / Südafrika eine Konferenz des Pan African Parliament, einer Institution der Afrikanischen Union statt.

Dienstag, 14. September 2010

Wie All Africa berichtet, hat sich kürzlich eine Gruppe von Mitgliedern des öffentlichen Gesundheitssystems Nigerias in Abuja getroffen um die Praktik von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Nigeria zu diskutieren. Die Kommission veröffentlichte ein Communiqué, in dem sie Meinungsbildner wie Politiker, religiöse Führer, Frauengruppen und NGOs aufforderte, sich an der Aufklärungsarbeit in Bezug auf FGM in Nigeria zu beteiligen.

Gesundheitskommissar Dr.

Mittwoch, 8. September 2010

Die Tageszeitung “Der Westen” hat einen Artikel über Migrantinnen in Deutschland veröffentlicht, die aus Ländern stammen, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird. Der Artikel verdeutlicht, wie viele junge Mädchen auch in Deutschland von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht sind.

Laut dem Artikel leben in Deutschland etwa 20 000 Frauen und 5 000 Mädchen aus rund 28 Ländern, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird.

Den Artikel gibt es hier

Dienstag, 7. September 2010

"Ich bin glücklich, dass der Kontakt, den ich zwischen den Journalisten von Russia Today und meiner Unterstützerin Jay Kamara in England hergestellt habe zu diesem tollen Bericht über FGM in Großbritannien geführt hat." - Waris Dirie

In dem Bericht des englischsprachigen TV Senders Russia Today spricht Jay Kamara, die in England geboren und mit 15 Jahren nach Sierra Leone gebracht und dort genital verstümmelt wurde über ihre Erfahrung.

“Ich wurde auf den Boden gelegt, überall waren Hände, alle gratulierten mir…und dann hielt man mir den Mund zu und spreizte meine Beine, und ich spürt

Dienstag, 7. September 2010

Die Nigerianische Senatorin und frühere Gesundheitskommissarin Iyabo Obasanjo Bello hat sich im Rahmen eines Seminars zu Frauenrechten, häuslicher Gewalt und weiblicher Genitalverstümmelung in Abuja, Nigeria gegen diese Praxis ausgesprochen.

Sie bezeichnete FGM als „überholt und unnötig“ und die Rechtfertigungen derer, die FGM durchführen (wie die Vorbeugung von Promiskuität, aus Gründen der Reinlichkeit, um die Jungfräulichkeit sicherzustellen oder sogar um Krankheiten zu heilen) als „unlogisch“.