Konferenz zur Situation der Frauen in Afrika
Am 8. und 9. Oktober fand in Johannesburg / Südafrika eine Konferenz des Pan African Parliament, einer Institution der Afrikanischen Union statt. Unter dem Titel „Frauen und die Transformation Afrikas“ diskutierten Frauen aus ganz Afrika über Themen wie die hohe Kinder- und Müttersterblichkeit in Afrika und weibliche Genitalverstümmelung.
Die Reduzierung der Muttersterblichkeit ist eines der Millennium Development Goals, die bis 2015 erreicht werden sollen, allerdings hat sich an der schlechten Situation für Mütter und werdende Mütter in Afrika noch nicht viel geändert. „Einige Regierungen haben Maßnahmen beschlossen um die hohe Müttersterblichkeit zu reduzieren. Maßnahmen sind großartig, aber wenn es keine Ressourcen gibt um sie umzusetzen werden sie sinnlos“, sagte Vicki Okine von der Organisation Fair Play for Africa, die sich für fairen Zugang zu medizinischer Versorgung in Afrika einsetzt.
Die Parlamentarier bekräftigten ihr Bestreben, weibliche Genitalverstümmelung in Afrika zu beenden. Die Sprecherin des ugandischen Parlaments, Rebecca Kadaga, sprach über die Maßnahmen und Gesetze, die Uganda gegen weibliche Genitalverstümmelung erlassen hat. Die strengen Verbote und hohen Strafen in Uganda wurden von den Teilnehmerinnen sehr begrüßt.
Weitere Themen der Konferenz waren Armut, Menschenhandel, HIV und die schlechte Bildungssituation in Afrika.
Via Waris Dirie









